Wien Museum
11/2008
Räumlich ist die Ausstellung wie der ausgestellte Schmuck aufgebaut: Im Zentrum befindet sich der wertvolle Stein. Diesem entspricht im Ausstellungsraum die mittig angeordnete, salonartige, von Teppich und Baldachin bestimmte Zone, in der in aufwändig beleuchteten Vitrinen die Schmuckstücke der Wiener Werkstätte glänzen. Deren “Fassung” bildet die umlaufende Wandzone des Ausstellungsraums, in welcher einzelne Themen grafisch zu „Wandbildern“ konzentriert werden. Den Höhepunkt bildet hier das Original von Klimts „Emilie Flöge“. Die räumliche Umsetzung der Schmuck-Struktur aus „Fassung“ und „Edelstein“ bietet im Ausstellungssetting ein für Auge und Geist spannungsreiches Wechselspiel von Kontextualisierung und Schönheit des Originals.
Projektpartner:
Grafik: Haller Graphikdesign
Kuratoren: Eva Orosz, Paul Asenbaum, Wolfgang Kos