Geschwindigkeit – die zentrale Verheißung der Motorisierung dient als Grundgestaltungsmotiv der U-förmigen, 1.600 qm großen Ausstellungshalle, die sich in drei Raumachsen gliedert. Jede Raumsequenz bietet eine spezifische Erlebnisebene des Stadtverkehrs: Freie Fahrt verheißt die leere Straße am Beginn der Schau, begleitet von den großflächigen Utopiefantasien des 20. Jahrhunderts. Im zweiten Teil zeugt ein Verkehrsstau von Enge und Stillstand. Vollends in Bewegung gerät die letzte Sequenz durch raumhohe, synchronisierte Videoprojektionen, die den Besucher mitten in den Verkehrsfluss Wiens versetzen.

 

Datum

Oktober 2006

Auftraggeber

Technisches Museum Wien

Projektbeteiligte

Grafik: Perndl+Co Design GmbH

Kuratoren: Elisabeth Limbeck-Lilienau, Christian Rapp

Foto: Rupert Steiner, Perndl+Co Design GmbH