Bei seiner Gründung im Jahre 1838 war das Gschwandner ein unscheinbarer Heuriger, der bald zu einem der größten Wiener »Schanksalons« anwuchs, um im späten 19. Jahrhundert unter »Grand Etablissement Gschwandner « als eines der lebendigsten Wiener Vergnügungsetablissements in die Geschichte der Wiener Vorstädte einzugehen. Konzerte, Wäschermädelund Fiakerbälle, kinematografische Vorführungen bis hin zu Gartenschauen und Boxkämpfe boten im Zeitalter vor der Einführung des Fernsehgerätes abwechslungsreiche und beliebte Unterhaltung für alle Bevölkerungsschichten.
Das Buch lässt das einstige Phänomen des Grand Etablissements Revue passieren, bevor das Gschwandner endlich wieder eröffnet wird.
February 2012
Metroverlag 2012
Mit Beiträgen von Erich Bernard, Astrid Göttche, Barbara Mahlknecht, Siegfried Mattl, Elke Krasny, Wolfgang H. Salcher, Werner Schwarz, Wolfgang Thaler
