Fassung des Altars in seiner Originalsubstanz ohne Addition neuer Elemente. Eine unsichtbare Konstruktion präsentiert die Altartafeln in ihrer puren Gestalt ohne zusätzliche Rahmung. Der Altar schwebt gleichsam im Raum und entfaltet durch die Reduktion auf die historische Substanz seine stark auratische Wirkung. Alle Einbauten in die historische Substanz – Glaskuben und Glastüren – markieren ihre Schnittstellenfunktion durch Reduktion ihrer Erscheinung auf Funktion und Material. Glas und Stahl als Materialien der Gegenwart fokussieren den Blick auf die historische Substanz.
Projektpartner:
Statik: DI Manfred Petschnigg
Lichtplanung: Horst Blach