Die Idee des Campus wird in einen hybriden Gebäudekomplex übersetzt. Diese Komprimierung erlaubt es, eine dem städtischen Umfeld angepasste Großform von hoher Signifikanz zu etablieren und gleichzeitig eine maximale funktionale Ordnung interner Abläufe zuzulassen und nach außen zu verkörpern.

Als langer, horizontaler Baustein angelegt, ordnet sich das Gebäude in der Stadtlandschaft ein. Es bildet eine neue, klare und attraktive Stadtkante, die das gesamte Betriebsgelände im Süden abschließt.

Ein Sockel vereint in kompaktester Form alle Betriebsfunktionen. Darüber zieht sich eine Parklandschaft in die Höhe, der 3-geschoßige Bürocampus fügt sich hier ein. Diese in das Gebäude integrierte Landschaft verlinkt stadträumlich übergeordnete Grünräume.

Die Partizipation an diesem Grünraum im täglichen Arbeitsumfeld ist zentrales Anliegen des Projekts. Die „Green Architecture" dient nicht bloß als Zertifikat, sondern wird zum direkt erlebbaren Bestandteil des Unternehmens aber auch der Stadt und steigert die Arbeits- und Aufenthaltsqualität seiner Besucher und Mitarbeiter.

 

 

Datum

Mai 2011

Auftraggeber

Wien Energie

Projektbeteiligte

ARGE BWM + feld72

BWM Team

Markus Kaplan