Der reduzierte, minimalistische Aufbau auf ein Haus der Jahrhundertwende bleibt von der Straße nahezu unsichtbar und verschwindet (fast) im Himmel. Zwei kubische Geschoße sind versetzt übereinander angeordnet. Das erste Dachgeschoß ist gegenüber der Frontfassade 3 Meter nach hinten versetzt und betont den Attikaabschluss des gründerzeitlichen Hauses. Hier befinden sich die Büros. Das zweite Dachgeschoß (Dining, Lounge, Konferenz und Rückzug) rückt dagegen weiter nach vor. Die etwas geneigte, durchgehend ebene Fassadenfläche ist verspiegelt – sie eröffnet ein Vexierspiel von Absenz und Präsenz im Stadtraum. Durch den Rücksprung des ersten Dachgeschoßes bildet sich ein durchgehender, teilweise überdeckter Terrassengarten, der den Ausblick auf die Stadt über die Attikamauer hinweg freigibt. Der Bürobereich ist unmittelbar dahinter angelegt und ermöglicht eine ruhige, konzentrierte Arbeit mit Blick in den minimalistisch gestalteten Garten.

 

Datum

Juni 2008

Auftraggeber

Nibelungengasse 15 Besitz GmbH

BWM Team

Markus Kaplan, Alexandra Stage, Maik Perfahl