BWM Architects

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Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern
Live Life Long – Seestadt Aspern

Das Projekt Live Life Long zielt auf eine hohe Lebens-, Arbeits- und Freiraumqualität ab und stellt die körperliche, seelische und soziale Integrität der Nutzer:innen in den Mittelpunkt. Um die alltäglichen Wege kurz zu halten, werden die Sphären Wohnen, Arbeiten, Freizeit und soziale Infrastruktur lokal verschränkt und bewusst organisiert.

The “Live Life Long” project sets various priorities and utilisations with music and movement. The structural and conceptual plans support a healthy lifestyle from nutrition to exercise and mental activity. Six clearly structured buildings are planned. The configuration of the structures allows almost all units to get light from two sides and also creates exciting outdoor spaces. The multifaceted use of the ground floor zone and the premium landscape planning ensure a high quality of active spaces.

The buildings are to be completed by 2022 as part of the IBA International Building Exhibition in Vienna under the overall theme of “Healthy Living”. Combining the IBA’s central theme, “New Social Neighbourhoods”, and the competition’s “Living+Working” motto, BWM’s main focus for this project was on healthy living and wellbeing.

In addition to spaces for sport activities, the area will also contain therapy and counselling facilities for nutrition and wellbeing, as well as a music school with rehearsal rooms. With a kindergarten on site, even the youngest members of society can be encouraged to live consciously. Facilities such as a communal kitchen, a roof terrace and outdoor spaces with a variety of uses round off the concept.

Soziale Qualitäten.

Neben der Gästewohnung und der Gemeinschaftsterrasse übernehmen die aneigenbaren Freiräume unterschiedliche Wohnzusatzfunktionen. Das Herzstück der Anlage bildet der große Aktiv-Raum, ein nutzungsoffener Gemeinschaftsraum mit Gemeinschaftsküche. Dank des wandelbaren Bespielungskonzepts des Aktiv-Raums wird die Kultur der sozialen Nachhaltigkeit aktiv gefördert und der Grundstein gelegt für eine verknüpfte, überschaubare und lebendige Nachbarschaft.
Darüber hinaus befinden sich in den Sockelzonen der unterschiedlichen Baukörper sozial nachhaltige Nutzungen wie ein Kindergarten, eine Musikschule mit Proberäumen, Geschäftsräume und eine Ordination.

Urbane Dichte mit Aufenthaltsqualität.

Das Konzept der Segmentierung der Bebauung in sechs ablesbaren Baukörper bzw. vier Stiegen konn-te auf den Städtebau der Nachbarbauplätze reagieren und ein Maximum an belichtbarer Fassadenfläche für die Wohnungen generieren. Die Anordnung um eine quartiersinterne Piazza lässt bewusst urbane Dichte mit Aufenthaltsqualität entstehen. Bei der Ausrichtung der Wohnungen wurde besonders drauf geachtet, dass jede eine freie Fernsicht hat. Die spannende Durchwegung führt in die große grüne Mitte. Ein Teil des Gebäudepaares an der Kreuzung ist bewusst um knapp 6m von der Baulinie zu Quartiersstraße abgerückt, um ein großzügiges Entree zur Musikschule zu schaffen und das Thema der Parzellierung auch nach außen zu spielen.

Licht und Freiraum.

Bei der Situierung der Wohnungen wurde größtes Augenmerk auf Belichtung und Besonnung gelegt. Der Großteil der Wohnungen ist zweiseitig über Eck orientiert. Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Freiraum. Der breite Wohnungsmix bietet Zwei- bis Fünfzimmer-Einheiten.

Das grüne Herz.

Im inneren Bereich des gesamten Baufelds G13 liegt das ‚Grüne Herz’, es wurde in einem koopera-tiven Prozess mit den Planern der zwei angrenzenden Baufelder als intensiv durchgrüntes Zentrum für alle drei Bauplätze konzipiert. Baumgruppen geben hier die Struktur vor und bilden einen durchgrünten Raum. Ein durchgängiges Gräser- und Staudenband, u.a. mit Reitgras, Sonnenhut und Storchschnabel bepflanzt, läuft über das gesamte Baufeld und verbindet alle Bauplätze. Dazwischen laden offene Wiesenflächen zur Nutzung ein. Da der gesamte Zentralbereich nicht unterbaut ist, können Großbäume zum Einsatz kommen und das Regenwasser vor Ort versickert werden.

Bäume mit Charakter. 

Baumgruppen mit Laub- und Nadelbäumen bringen das ganze Jahr über Grün und Struktur in den Freiraum. Insgesamt werden auf dem Bauplatz 35 neue Bäume gepflanzt – mit Blasenbaum, Zieräp-fel und Scharlachkirschen als Leitbäume. Das ‚Grüne Herz‘ ist von Großbäumen wie Linden, Hainbuchen, Schwarzföhren und Ahornarten geprägt. Sie sind frei und in Gruppen gesetzt. Der östliche Teil des „Grünen Herz“ ist dem Thema ‚Essbare Stadt’ gewidmet mit Obstbäumen, Küchengarten mit Kräuterbeeten, Gemeinschaftsbeeten sowie Beerensträuchern wie Ribisel, Himbeere und Weinrebe.

Ab ins Freie.

In den urbanen Grünräumen finden sich unterschiedliche Sitzgelegenheiten, Radabstellplätze, Beete mit Mischpflanzungen aus Gräsern und Stauden sowie den Erdgeschosszonen vorgelagerte Berei-che für den Aufenthalt im Freien, z.B. bei den Behandlungsräumen und im Bereich des Kindergartens. Bei der Gemeinschaftsküche sind ein Ess- und Aufenthaltsbereich im Freien, der Gemein-schaftsgarten sowie der Kleinkinderspielplatz des Baufeldes angeordnet. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Angebot zum selbst Gärtnern und aktiv werden.

Task
Two-stage property developer competition for the development of an area in Seestadt Aspern, 1220 Vienna, Winning project for lot G13 A

Status
Completion 11/2021

Client
wohnfonds wien in Kooperation mit der wien 3420 aspern development 3420 AG

BWM Team
Markus Kaplan, Peter Foschi, Alexandra Stage, Michele Sabini, Clemens-Veit Hörl, Sanja Piro

Image credit
BWM Architekten / Stefan Zamisch

Participants

Bauträger
Familienwohnbau gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH

Architekten WBW, künstl. Oberleitung
BWM Architekten

Architekten Ausführungsplanung
u.m.a. Architektur ZT GmbH

Landschaftsplaner
Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen OG

Generalunternehmer
Strabag AG Direktion AP Wien

Statik
dorr - schober & partner

Partner
art:phalanx

Awards

Outstandingly sustainable!

24 February 2020

Outstandingly sustainable!

On the occasion of the BauZ! Vienna Congress in Sustainable Building the BWM project Live Life Long – Seestadt Aspern was qualified as outstanding by the Austrian Sustainable Building Council (ASBC) and klimaaktiv Bauen und Sanieren, the climate protection initiative of the Austrian Federal Ministry for Climate Action, Environment, Energy, Mobility, Innovation and Technology!

Press

23 March 2021

Wohnen Plus

Wohnbau ist eigentlich Social Design

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